Wo fängt es an ein Mann zu sein und wo hört es auf? Eine Frage die mich nie beschäftigt hat. Mahatma Ghandi ist ein Mann, Arnold Schwarzenegger ist ein Mann und Harpe Kerkeling auch.

Meine Rolle im Leben als Mann lässt es zu ich selbst zu sein. Mit allen Facetten und allen Instinkten. Meine Familie zu beschützen und einer fremden alten Dame über die Strasse zu helfen liegt manchmal näher zusammen als man denkt. Es ging bei mir nie um Fußball, Wettsaufen oder Krieg spielen. Es geht um meine eigene Definition ohne Vorgaben, ohne Gruppenzwang und ohne "Man(n) macht es weil es die Anderen tun". Man entwickelt sich ständig weiter. Manche Männer schaffen es sich dabei selbst treu zu bleiben. Warum sollte ich als Mann nicht darauf acht geben wo ich hintrete um nichts zu zerstören? Ist dies ein Teil der Größe nach der wir alle streben? Die doch so einfach und simple ist und jeden Tag aufs neue erlebt werden kann ? Ist es die Form von Macht, Rücksicht auf etwas Schwächeres zu nehmen weil man weiß dass man überlegen ist?

Ich für meinen Teil nehme als Mann darauf Rücksicht. Natürlich gehört es dazu mit Freunden auch einmal zu feiern und natürlich muss man einmal mit dem Kater seines Lebens aufgewacht sein, irgendwo, in einer fremden Stadt, ohne Geld, aber dies passiert Frauen auch.

Als Mann brauche ich einen - meinen Hund. Als Mann brauche ich meine Frau, als Mann brauche ich meine Freunde und natürlich stehen im Videoregal die ein oder anderen Actionfilme. Mehr als 2 mal habe ich den gleichen Film aus dieser Kategorie aber nie gesehen, ganz im Gegensatz zu American Beauty oder Palermoshooting.

Mein Leben als Mann ist einfach, genau so wie es kompliziert ist. Mein Leben als Mann ist echt.

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